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Karl May und die Erbschenke in Bräunsdorf
Die Erbschenke war im 19. Jahrhundert eine bekannte Gaststätte mit Saalbetrieb. In dieser Zeit streife der damals noch unbekannte Karl May aus Hohenstein auch auf den Fluren von Bräunsdorf und machte auch in der Erbschenke halt.
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Erbschenke
Quelle: Horst Strohbach
Er hatte gerade seine Anstellung als Lehrer verloren und versuchte sein Glück in der Ferne. Anfang Juni 1869 entwendete aus dem Stall der Erbschenke ein Pferd und verschwand in Richtung Glauchau. Dort wollte er das gestohlene Pferd verkaufen und bot es weit unter dem Verkaufswert an, so dass der Verdacht aufkam, dass er nicht der rechtmäßige Besitzer war. Für diese Straftat und weiterer Diebstähle kam Karl May in das Gefängnis nach Waldheim und musste seine Strafe vom 03. Mai 1870 bis 02. Mai 1874 absitzen.
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Karl May
Quelle: Planet Wissen
Zu unserem Heimatfest 2015 hat die Familie Reichenbach, die heutigen Besitzer der ehemaligen Erbschenke, einen Festwagen mit dieser Geschichte aus dem Leben von Karl May gestaltet.
Weitere Links:

Karl May Wikipedia
Karl May Planet Wissen

Weitere Quellen:

Strohbach, Horst
Bräunsdorfer Dorfbuch 1938

Bölke, Johannes
Bräunsdorfer Chronik 1985

Reinsberg, Hartmut
Karl May und die Erbschenke in Bräunsdorf

Heimatblatt 10/1991
Fahndungsaufruf Karl May

Frenzel, Siegfried
Karl May stahl 1869 in Bräunsdorf ein Pferd
Heimatblatt 2/2016

Text und Layout: AG Chronik